In diesem Beitrag finden Sie eine Zusammenfassung des Romans Der Tunnelbauer von Maja Nielsen sowie unsere Unterrichtsmaterialien dazu.
Um was geht’s?
Mutige Fluchten unter der Mauer
Zusammenfassung Der Tunnelbauer
In Der Tunnelbauer erzählt Maja Nielsen die packende, wahre Geschichte einer Flucht aus der DDR aus der Perspektive des Jugendlichen Achim, der den Mauerbau, die politische Lage und die zunehmende Gefahr im Alltag selbst erlebt.
Achim wächst in Ost-Berlin auf und merkt, wie die DDR immer stärker das Leben der Menschen kontrolliert: Nachbarn werden bespitzelt, Familien auseinandergerissen, Ausreisewünsche bestraft. Als die Berliner Mauer gebaut wird, verändert sich alles – von einem Tag auf den anderen ist die Stadt geteilt, Freunde und Verwandte sind unerreichbar, und jede Flucht bekommt lebensgefährliche Dimensionen.
Schweren Herzens entscheidet Achim sich dazu, mit einem Schweizer Pass in die BRD zu fliehen, auch wenn er seine Familie und Chris, in die er verliebt ist, zurücklassen muss.
Dort lernt er eine Gruppe junger Männer kennen, die beschlossen haben, etwas gegen diese Unfreiheit zu tun: Sie wollen einen Tunnel graben, um Flüchtlinge in den Westen zu bringen. Achim wünscht sich sehnsüchtig, seine Schwester und Chris zu sich holen zu können. Obwohl er noch sehr jung ist, arbeitet er beim Bau aktiv mit – zwischen Hoffnung und Angst, Mut und Verzweiflung.
Gemeinsam arbeiten sie heimlich, oft nachts, in Kellern und Schächten, stets bedroht von der Stasi, die Fluchtversuchen gnadenlos nachgeht. Der Tunnelbau ist extrem gefährlich: Es gibt Wassereinbrüche, Einsturzgefahr und die ständige Angst, entdeckt oder verraten zu werden. Achim erlebt, wie die politische Realität der DDR das Leben junger Menschen bestimmt und wie groß der Wunsch nach Freiheit ist.
Zusammengefasst von Sven Krämer, ergänzt von Julia Biedermann.
Ausführliche Inhaltsübersichten der Kapitel finden Sie in:
Alena und Sven Krämer: Der Tunnelbauer, Lehrerheft, Berkheim/Illerbachen: Krapp & Gutknecht Verlag 2026.





