Der Ausdruck Digitalisierung beschreibt ursprünglich die Umwandlung analoger Werte in digitale Daten.
Heute wenden wir den Begriff in deutlich erweiterter Form auf die Veränderungen nahezu aller unserer Lebensbereiche in großem Maßstab an: Schule und Beruf, Kommunikation und Sozialisation, Wirtschafts- und Arbeitswelt und viele weitere Themen haben sich durch die Digitalisierung gewandelt. Ähnlich wie die industrielle Revolution vor etwa 200 Jahren einen Umbruch unserer Lebenswelten herbeigeführt hat, verändert gegenwärtig die digitale Revolution unsere Gesellschaft in hohem Tempo. Um mit diesem Wandel mündig umzugehen, ist Wissen notwendig:
Woher kommen wir – wohin gehen wir?
Möchte man die Digitalisierung in ihren Grundlagen verstehen, geht es weniger um Bits und Bytes, PCs oder Smartphones, sondern um vielmehr um die grundlegenden Eigenschaften digitaler Daten, vor allem aber um die Auswirkungen dieser Beschaffenheiten. Wir Menschen leben in einer analogen Umgebung, bekommen „digitales” nicht in die Wiege gelegt und müssen den Umgang damit erst erlernen. Erwirbt man diese Kompetenz, bleibt sie dauerhaft auf Themenfelder anwendbar – ganz gleich, ob heute über Instagram oder Industrie 4.0 gesprochen wird oder übermorgen über ein heute noch namenloses, neuartiges Angebot.
Das Schülerheft führt die Lernenden systematisch an das Thema heran, erarbeitet Grundlagenwissen und verknüpft die „Digitalisierung” dann mittels zu bearbeitendem Zeitstrahl mit den Themen der Gegenwart und den Herausforderungen der Zukunft. Das Heft begleitet so auf dem Weg zum eigenen Kompendium und der Argumentation unter Verwendung dessen.
Das begleitende Lehrerheft beginnt bei den Grundlagen der „Digitalisierung”, gliedert diese anhand eines kommentierten Zeitstrahls ab Beginn der Industrialisierung in unsere Gegenwart ein und beleuchtet dann aktuelle Entwicklungen: Alltag und Beruf, Kommunikationsverhalten, Umfangsformen, zukünftige Entwicklungen, uvm.