Phonem-Graphem-Zuordnung
Die Phonem-Graphem-Zuordnung (oder Laut-Buchstaben-Zuordnung) meint den Zusammenhang zwischen gesprochenen Lauten und geschriebenen Zeichen. Unsere Schrift ist keine Lautschrift, also keine Eins-zu-eins-Übersetzung von Lauten in Buchstaben, sondern Phoneme (gesprochene Einheiten) werden mit Graphemen (geschriebene Einheiten) verschriftlicht.
Groß- und Kleinschreibung
Folgt man dem Rechtschreibrahmen, so ist die entscheidende Frage bei der Groß- und Kleinschreibung: Liegt eine Nominalgruppe vor oder nicht? Eine Einzigartigkeit des Deutschen ist die Großschreibung der Nomen als Kern einer Nominalgruppe. Aber auch andere Wortarten werden großgeschrieben, wenn sie diese Position innerhalb einer Wortgruppe besetzen.
Getrennt- und Zusammenschreibung
Die Getrennt- und Zusammenschreibung bestimmt, was als ein Wort bzw. als Wortgruppe zu gelten hat. Da sich Sprache laufend entwickelt, kann es keine abschließende Regelung geben. Gleichzeitig lässt sich bestimmen: Alles, was eine Wortbildung erkennen lässt oder übertragene Bedeutung hat, kann zusammengeschrieben werden.
Schreibung mit Bindestrich
Manche Zusammensetzungen können nicht zusammengeschrieben werden, deshalb benötigt man einen Bindestrich, z. B. A-Klasse. Bindestrichschreibung empfiehlt sich auch, wenn komplexe Wörter gegliedert werden sollen: die Mund-zu-Mund-Beatmung, die Phonem-Graphem-Zuordnung. Außerdem treten Bindestriche bei Eigennamen auf: Frau Dr. Mayer-Höfer, Friedrich-Dürrenmatt-Realschule, Rheinland-Pfalz.
Zeichensetzung
Die Zeichensetzung hilft bei der Gliederung eines Textes sowie eines Satzes. Außerdem hat die Zeichensetzung auch eine Funktion bei der Wortschreibung. Auf der Textebene gibt es die Satzschlusszeichen; auf der Satzebene steht das Komma zur Verfügung und auf der Wortebene der Apostroph.
Worttrennung am Zeilenende
Die Worttrennung am Zeilenende ist ein Hilfsmittel, um den Platz einer Zeile so weit wie möglich auszunutzen. Deshalb sollten keine einzelnen Buchstaben abgetrennt werden. Obligatorisch ist die Trennung am Zeilenende nämlich nicht.